Test

anfang

In einer viel zu großen Ebene aus gedanklichen Resten, in der Wörter wie unstete Funken umeinander kreisen und sich gegenseitig in immer neue Bedeutungen schieben, beginnt eine Art sprachlicher Strom zu fließen, der sich weigert, feste Formen anzunehmen, weil jede Form gleichzeitig das Ende und der Anfang einer weiteren gedanklichen Abzweigung wäre, die sich wiederum in ein Labyrinth aus Andeutungen und lose verknüpften Bildern verwandelt, während irgendwo zwischen dem stillen Geräusch eines fallenden Staubkorns und dem übertrieben lauten Dröhnen einer unsichtbaren Maschine ein Gefühl entsteht, das sich wie ein unfertiger Gedanke anfühlt, der ständig versucht, einen anderen Gedanken zu überholen, ohne wirklich zu wissen, warum dieses Rennen überhaupt stattfindet, obwohl die Szenerie selbst keinerlei Interesse daran zeigt, irgendeinem inneren oder äußeren Zweck zu dienen, was wiederum dazu führt, dass die Wörter sich gegenseitig drängen, schieben, anordnen, nur um im nächsten Moment wieder auseinanderzufallen, so wie trockene Erde zerbricht, wenn man sie in den Händen reibt, und währenddessen breitet sich der Text weiter aus, wie ein Netz aus Linien, das versucht, Raum einzunehmen, obwohl es gar keinen Raum braucht, weil es nur aus Zeichen besteht, die beim Schreiben entstehen und beim Lesen wieder verschwinden, als würden sie nie an einem konkreten Ort existieren, sondern lediglich an der dünnen Grenze zwischen Aufmerksamkeit und Gleichgültigkeit, wo sich auch all die vagen Bilder einfinden, die keinen festen Platz im Kopf bekommen

hallo

test2

und währenddessen wachsen die Wörter weiter, wuchern ineinander, verzweigen sich, bis sie aussehen wie ein wilder Wald aus Satzfragmenten, der sich nicht darum schert, ob jemand den Weg darin findet, weil Wege normalerweise nur dort existieren, wo jemand ein Ziel hat, doch hier fehlt jedes Ziel, jede Absicht, denn der Text existiert nur, um zu existieren, und bildet damit so etwas wie eine gedankliche Landschaft, die gleichzeitig leer und überfüllt ist, voll von Bedeutungen, die sich gegenseitig auslöschen und wiederbeleben, wie flackernde Schatten in einem Raum, der von einem Licht beleuchtet wird, das niemand einschalten kann, weil es gar keinen Schalter gibt, sondern nur die Möglichkeit, sich vorzustellen, dass irgendwo ein Licht vorhanden sein könnte, das ausreicht, um zumindest die Konturen der Dinge zu erkennen, obwohl die Dinge selbst nicht definiert sind, sondern lediglich lose Strukturen aus potenziellen Bedeutungen darstellen, die sich anfühlen wie ein flüchtiger Traum, den man im Halbschlaf halb erinnert und halb erfindet, und manchmal verschwimmen die Wörter dann miteinander, bilden Ketten, die so tun, als wären sie logisch miteinander verbunden

test3

obwohl sie nur zufällige Begegnungen darstellen, wie zwei Passanten, die sich auf einem Bahnhofsvorplatz kurz mustern, bevor sie in entgegengesetzte Richtungen davonlaufen, ohne zu wissen, dass sie für einen winzigen Augenblick Teil derselben Szene waren, so wie Wörter hier Teil desselben Textes sind, obwohl sie einzeln keinerlei Bedeutung tragen, außer jener, die ihnen im Moment des Lesens verliehen wird, und selbst diese Bedeutung ist nicht stabil, sondern verändert sich, je nachdem, wie lange man auf einem bestimmten Wort verweilt, und währenddessen schiebt sich der Text weiter voran, breitet sich aus, wie Wasser, das sich aus einer verschütteten Flasche über den Boden ergießt, eine Pfütze bildet, dann wieder dünner wird, je weiter es fließt, bis es an einem Punkt fast unsichtbar wird, obwohl es immer noch da ist, und genau so verhält sich auch dieser Fließtext, der sich weigert, an irgendeiner Stelle anzuhalten, weil Anhalten bedeuten würde, sich selbst zu begrenzen, und Begrenzung steht im Widerspruch zu seinem einzigen Zweck


obwohl sie nur zufällige Begegnungen darstellen, wie zwei Passanten, die sich auf einem Bahnhofsvorplatz kurz mustern, bevor sie in entgegengesetzte Richtungen davonlaufen, ohne zu wissen, dass sie für einen winzigen Augenblick Teil derselben Szene waren, so wie Wörter hier Teil desselben Textes sind, obwohl sie einzeln keinerlei Bedeutung tragen, außer jener, die ihnen im Moment des Lesens verliehen wird, und selbst diese Bedeutung ist nicht stabil, sondern verändert sich, je nachdem, wie lange man auf einem bestimmten Wort verweilt, und währenddessen schiebt sich der Text weiter voran, breitet sich aus, wie Wasser, das sich aus einer verschütteten Flasche über den Boden ergießt, eine Pfütze bildet, dann wieder dünner wird, je weiter es fließt, bis es an einem Punkt fast unsichtbar wird, obwohl es immer noch da ist, und genau so verhält sich auch dieser Fließtext, der sich weigert, an irgendeiner Stelle anzuhalten, weil Anhalten bedeuten würde, sich selbst zu begrenzen, und Begrenzung steht im Widerspruch zu seinem einzigen Zweck

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